Was wir mit Pfadieslis machen...

Es gehen schon langsam Gerüchte herum, z.B. auch in unserem Gästebuch, dass wir Pfadisympathisanten sind. Ich möchte hier deshalb den Gegenbeweis in Form eines Beispiels erbringen.
Hier ist die Geschichte davon, was wir mit den Pfadis wirklich machen...
Es war am Morgen des 12.Mai 2001 als Sarah Tellenbach, in der Pfadi auch Piccolo genannt, im Pfadiheim aufwachte und nichts ahnend den sonnigen Tag begrüsste.
Doch an diesem Morgen war die Pfadi Sodales nicht alleine: Wir, d.h. Peter, Sandro und ein heimlicher Sympathisant mit dem Decknamen Crispy, hatten die Pfadi infiltriert. Unter dem Vorwand, dass wir bei den Übungen helfen möchten, sind wir hereingelassen worden.
Sandro freut sich schon sichtlich auf die bevorstehende Aktion der JW Klingnau, spielt schon mit dem Klebeband und kann es kaum noch erwarten...
Dann beginnt Piccolo auch noch auf ihrem Natel herumzuspielen, und das war nun eindeutig zu viel früh morgens um 10 Uhr. Ihre Unaufmerksamkeit ausnutzend, stürzten wir uns auf sie und haben sie in flagranti beim SMS'eln erwischt.
Mit Klebeband eigewickelt war sie nun ausser Gefecht gesetzt. Doch irgendwas stimmte noch nicht. Irgendwas fehlte... Ahhh klar: Das Jungwachtzeichen. Und schon war ein Jungwachtzeichen auf ihrer Hose.
Doch das war uns natürlich noch nicht genug. Darum brachten wir sie nach draussen und banden sie an einen Pfosten. Wir schmückten sie noch mit einem (natürlich von der Pfadi geklauten) gelben Band, und dann war es Zeit für ein Gruppenfoto.
Dabei war natürlich das Natel immer noch in der Hand festgeklebt und sie konnte keinen Finger rühren. Nicht mal ein SOS-SMS an ihr Mami konnte sie schreiben.
Tja, und dann wurde es immer lustiger und wir hingen alles an unser Opfer ran was wir gerade so finden konnten...
Dann wurde es ihr aber endgültig zu viel. Mit bösen Blicken versuchte sie uns zu bezwingen, aber darauf reagierten wir nur einem kühlen Lächeln. Beim Blauring hätte sowas vielleicht funktioniert, aber sicher nicht bei der Jungwacht Klingnau.
Als sie ihre aussichtslose Situation endlich erkannte, wollten wir dann doch noch hören was sie zu dem ganzen zu sagen hat. Aber anstatt zu schreien, fluchen, uns anzubetteln oder ihre Fesseln durchzubeissen (was sie natürlich eh nicht geschafft hätte), zeigte sie uns bloss ihre...
...Zunge. Definitiv ein Fehler, wenn man sich in ihrer Verhandlungsposition befindet...
Vielleicht hätten wir uns ja doch noch dazu überreden lassen, ihr die Fesseln ein bisschen zu lockern, aber diese Chance hat sie mit ihrer Zunge leichtsinnig verspielt. Solche Respecktlosigkeit lassen wir uns nicht gefallen. So überliessen wir sie halt ihrem Schicksal, und wenn sie noch niemand gefunden hat, dann hängt sie dort noch Heute...

Mit freundlichen Grüssen an die Pfadi Sodales
Peter